1. Reiseabschnitt: Lodge Amani |
Wie in 2006 führte uns unser Weg auf die Lodge Amani, die in 2100m Höhe
auf dem Kupferbergpass gelegen ist. Die ehemalige Sternwarte des Capella Observatory
auf dem Gelände der Lodge ist mittlerweile zu Unterkünften ausgebaut, in denen wir untergebracht waren.
Von der Lodge aus hat man einen fantastischen Ausblick, im Norden nach Windhoek und im Süden bis zum Gamsberg. Auf Amani gibt es mehrere
Großkatzengehege, je eines für Löwen, Geparden und Leoparden. Im Rahmen einer Farmrundfahrt hatten wir Gelegenheit, diese zu besichtigen.

Bei den Unterkünften auf Amani handelt es sich um Chalets am Südhang mit Blick auf das Löwengehege am Nachbarhügel und Gamsberg am Horizont.
Die Mahlzeiten nimmt man in einem verglasten Lapa zu sich, das wie die ganze Lodge ein sehr stilvolles Ambiente bietet.
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2.Reiseabschnitt: Astrofarm Tivoli |
Von Amani fuhren wir nach dem Frühstück zu meinem Ziel für die nächsten 2 Wochen, zur Astrofarm Tivoli.
Groß war die Überraschung, als ich nach der herzlichen Begrüßung zwei bekannte Gesichter sah, die ich bereits von meinem Besuch auf Tivoli in 2006 kannte.
Wie in 2006 hatte ich wieder die Sternwarte mit dem C11 auf der Atlux-Montierung gemietet, wobei ich durch meinen kleinen Pentax SDHF 75 fotografieren und das C11 als
Leitrohr einsetzen wollte.

Das Wetter war die ganze Zeit ideal, so dass ich jeden Abend bis in die Nacht die fantastischen Deep
Sky Objekte des Südhimmels fotografieren konnte.
Mein Reisebegleiter Elmar Rixen hatte die Edwin Hubble Sternwarte gemietet, wo wir nebenbei seine
neue DMK Videokamera auf Jupiter richten konnten, der beinahe im Zenit stand. Tagsüber war meist
eine erste schnelle Bildbearbeitung angesagt oder der Besuch der "Nachbarfarm" Kiripotib
(ca. 20 km entfernt), wo Einheimische Rohwolle weiterverarbeiten, färben und zu Teppichen knüpfen.
Ein solcher liegt jetzt bei mir zuhause vor dem Bett.
Wie in 2006 war es wieder ein schöner, erfolgreicher aber auch anstrengender Urlaub.
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